Jul 02 2012

Welche Versicherungen benötigen Pferdebesitzer?

Für einen Reiter gibt es nichts schöneres, als auf dem Rücken seines Pferdes über Wiesen und Felder zu galoppieren. Damit sich Pferdebesitzer rundum sicher und wohl fühlen können, sollten sie nicht auf Versicherungsschutz verzichten. Sie schützen den Halter davor, für einen finanziellen Schaden zu haften oder für teure Operationskosten aufzukommen, die einen in den Ruin treiben könnten.

Welche Versicherungen gibt es?

Das A und O: Die Pferdehaftpflicht

Ob beschädigte Pferdeboxen, zerbissenes Zubehör, Trittschäden unter Pferden oder Unfälle mit Sach- oder Personenschäden, der Pferdehalter muss im vollen Umfang für den Schaden seines Tieres haften. Und der könnte bei einem vom Pferd verursachten Verkehrsunfall schnell im sechsstelligen Bereich liegen.

Die Pferdehaftpflicht schützt vor den finanziellen Schäden, die ein Pferd an fremden Personen und Sachen anrichten kann. Sie sollte für jeden verantwortungsbewussten Pferdehalter ein absolutes Muss sein. Viele deutsche Versicherungsgesellschaften bieten Angebote zur Pferdehaftpflicht an. Durch Vergleiche findet jeder Pferdebesitzer die passende Versicherung. Auf die Details kommt es an. Es gibt Tarife mit oder ohne Selbstbeteiligung, Mietsachschäden, Reitbeteiligungen und mehr. Turnierreiter sollten darauf achten, dass die Teilnahme an Wettbewerben versichert ist. Auch für Ponys und Gnadenbrotpferde gibt es gesonderte Tarife.

Viele Pferdehalter haben Reitbeteiligungen oder Freunde und Familienmitglieder haben regelmäßigen Umgang mit dem Pferd. Der Pferdebesitzer kann mit einer Reiterunfallversicherung, neben einer guten Pferdehaftpflicht, allen Reitern einen guten Schutz bieten.

Abgesichert bei Krankheit und im Todesfall

Pferde haben Auslauf und bewegen sich. Da kann es schnell zu Verletzungen oder Stürzen kommen. Oder das Pferd hat einen Darmverschluss und eine Operation ist notwendig. Das kann schnell den finanziellen Rahmen sprengen. Wer ein Pferdebesitzer ist, der weiß, wie teuer die Gesundheitserhaltung für sein Pferd sein kann. Ob stationäre und ambulante Behandlung oder Röntgen- und Laboruntersuchungen, mit einer Pferdekrankenversicherung kann man sich vor hohen Tierarztkosten schützen. Die Pferde-OP-Versicherung übernimmt die vollen Operationskosten inklusive Nachbehandlung und verschriebene Arzneimittel und Verbandsmaterialien. Die Pferde-OP-Versicherung wird zusätzlich zur Pferdekrankenversicherung abgeschlossen.

Pferdebesitzer können zusätzlich den Wert ihrer wertvollsten Tiere mit einer Lebensversicherung absichern. Diese erstattet in Falle des Todes oder einer Nottötung einen Großteil des Wertes. Wie hoch dieser Entschädigungssatz liegt, ist abhängig von der jeweiligen Versicherung.

Gut abgesichert und rundum versichert macht Reiten noch mehr Spaß.

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