Jan 20 2013

Die richtige Ausrüstung für den Reiter

Wie bei vielen anderen Sportarten auch sollte man beim Reiten eine geeignete Ausrüstung tragen. Wir stellen nachfolgend die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände vor.

Junge Frau beim Reiten

Die Reitkappe – Schutz für den Kopf

Dazu gehört an erster Stelle die Reitkappe, beziehungsweise Reithelm. Der richtige Reithelm entspricht der aktuellen EU-Norm und sorgt durch ein geeignetes Belüftungssystem auch beim Schwitzen für einen kühlen Kopf. Moderne Reithelme sind leicht und müssen nicht klobig aussehen. Regelmäßige Tests zeigen auch, dass ein sicherer Helm nicht teuer sein muss. Diese Tests geben auch einen guten Überblick über die aktuellen Modelle und die Ausstattung der Helme, wie zum Beispiel ein herausnehmbares Futter oder Sicherheitsblinklichter. Da Reithelme der verschiedenen Hersteller auch unterschiedlich geschnitten sein können, sollte man den Helm seiner Wahl auf jeden Fall erst einmal anprobieren. Hier darf nichts drücken, der Helm muss sich gut anpassen lassen und fest auf dem Kopf sitzen.

Die geeignete Reithose

Wer regelmäßig reiten möchte, benötigt auch eine gut sitzende Reithose. Diese hat entweder einen Teilbesatz, das bedeutet eine Verstärkung aus robustem Material im Kniebereich oder einen Vollbesatz der über die den Innenbereich des Gesäßes bis hinunter zu den Beinen geht. Wichtig bei einer Reithose ist das geeignete Material, die Hose muss dehnfähig sein und alle Bewegungen gut mitmachen. Dazu sollte sie faltenfrei sitzen. Neben der allgemein verwendeten Stiefelhose gibt es auch Jodhpur-Reithosen, die zu Stiefeletten getragen werden und daher ein längeres Hosenbein haben. Viele Hersteller bieten ihre Hosen auch zusätzlich in Lang- und Kurzgrößen an, damit jeder auch eine wirklich passende Reithose finden kann. Auch hier gilt: Anprobieren ist Pflicht und die Bewegungsmöglichkeit testen, gehört dazu.

Reitstiefel – hier ist nicht nur die Fußgröße entscheidend

Reitstiefel gibt es grundsätzlich in zwei verschiedenen Materialien: in Leder oder in Gummi, beziehungsweise Kunststoff. Grundsätzlich kann man sagen, dass Lederreitstiefel zwar oftmals deutlich teurer sind, aber bei guter Pflege auch sehr lange halten. Sie vermitteln einen guten Kontakt zum Pferd und sind daher für viele die bessere Wahl. Allerdings gibt es inzwischen auf dem Markt auch sehr gute Reitstiefel aus Kunststoffmaterialien, die mit einem geeigneten Futter den gefürchteten Schweißfuß verhindern, robust sind und auch elegant aussehen. Die Hersteller bieten diese Stiefel inzwischen in verschiedenen Ausführungen an, denn beim Stiefel ist nicht nur die Fußgröße entscheidend, sondern auch Schaftweite und -höhe.

Schutz für die Hände

Reithandschuhe helfen dabei, die Zügel festzuhalten und schützen die empfindliche Haut zwischen den Fingern vor dem wund werden. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Materialen und Materialkombinationen. Hier ist wichtig, dass der Handschuh elastisch genug ist, um, alle Bewegungen der Hand mitzumachen und so dünn ist, dass die Zügel gut gefasst werden können und die Finger beweglich bleiben. Sie dürfen keine Falten werfen und die Verstärkung zwischen den Fingern darf nicht unangenehm dick sein oder die Nähte reiben. Reithandschuhe gibt es bereits für unter 10 Euro.

Schutz beim Sturz – die Reitweste

Wer bei einem eventuellen Sturz vom Pferd nicht nur seinen Kopf schützen möchte, sondern auch den Körper, findet im Angebot der Reitsportgeschäfte auch Reitwesten. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, aber auch hier gilt, dass die Beweglichkeit für den Reiter erhalten bleiben muss. So darf die Weste zum Beispiel hinten nicht zu lang sein, damit sie beim Reiten nicht an den Sattel stößt. Auch darf sie die Bewegungsfreiheit der Arme nicht beeinträchtigen und sollte sich angenehm anfühlen. Inzwischen gibt es sogar Westen mit Airbagsystemen, die sich im Falle eines Sturzes aufblähen und so den Körper schützen.

Unterstützung bei den Hilfen – die Reitgerte

Ein Hilfsmittel für den Reiter ist die Reitgerte. Hier ist es wichtig zuerst zu wissen, wo ihre Hauptverwendung liegen soll. Wer eher Springen oder Vielseitigkeit reitet, greift zur kürzeren Gerte. Wer dagegen in der Dressur sein Pferd unterstützen möchte, nimmt eher die längere Dressurgerte. Die Gerte sollte angenehm ausbalanciert in der Hand liegen und genau einzusetzen sein. Ein dicker Knauf am Ende des Griffs vermindert die Verletzungsgefahr und ein schmaler Griff hilft dabei, dass die Gerte angenehm in der Hand liegt. Hier gibt es eine Auswahl an Reitgerten bei amazon.

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