Apr
22
2012
Das Pferd begleitet den Menschen schon seit über 5000 Jahren. Wurde es zunächst noch als Fleisch- und Milchlieferant genutzt, begannen die Menschen bald, seinen Nutzen als Transport- und Reittier zu sehen. Später wurden Pferde im Krieg zum Ziehen von Streitwagen, als berittene Kampfeinheiten oder auch zur Arbeit (zum Beispiel zum Viehtrieb) eingesetzt. Im Laufe der Zeit haben sich so ganz unterschiedliche Reitstile entwickelt.
Englischer Reitstil
Der in Europa bekannteste Stil ist wohl der englische Reitstil. Seinen Ursprung hat auch dieser Stil im Militär, die Tiere mussten exakt gelenkt werden können, auch in großen Trupps mussten sie präzise auf ihre Reiter reagieren. Heute reiten sowohl Freizeitreiter als auch Turnierreiter im englischen Stil, es werden Turniere bis auf Weltmeisterschafts- und Olympianiveau ausgetragen.
Apr
15
2012
Pferde sind ganz besondere Tiere und benötigen deshalb auch besondere Pflege. Gerade im Winter bekommt ein Pferd durch die Haltung im Stall und aufgrund des Reitens in der Halle nur wenig Licht und Wärme. Mithilfe eines Pferdesolariums können Mangel Erscheinungen ausgeglichen werden und die Knochendichte des Pferdes wird bestärkt und somit erhalten.
Die Gesundheit des Pferdes ist wichtig!
Ein Pferdesolarium ist für die gesamte Gesundheit eines Pferdes wichtig, solange es nicht genügend Sonnenlicht und Wärme bekommen kann. Dies ist gerade in den nassen und kalten Jahreszeiten wie Herbst und Winter der Fall. Weiterlesen »
Feb
28
2012
Beim Dressurreiten werden die Bewegungsabläufe des Pferdes in sogenannten Lektionen vorgeführt. Das Pferd wird in seinen natürlichen Bewegungen gefördert und gymnastiziert und soll die Übungen auf möglichst minimale Befehle des Reiters ausführen. Um dies zu ermöglichen, wird das Tier in Anlehnung geritten. Das bedeutet, dass über Gebiß und Zügel ein stetiger Kontakt zwischen Pferd und Reiter besteht und kleinste Hilfen direkt umgesetzt werden können. Wichtig ist dabei die weiche Anlehnung, es sollte niemals ein Zug, sondern lediglich eine Verbindung entstehen. Weiterlesen »
Feb
10
2012
Beim Springreiten überwinden Pferd und Reiter einen Parcours aus verschiedenen Sprüngen, in Turnieren werden dabei Fehlerfreiheit und die Zeit für die Bewertung zugrunde gelegt. Die Reihenfolge der Sprünge ist festgelegt und Abweichungen führen zu Abzügen in der Bewertung.
Neben Hoch- und Weitsprüngen werden auch Gräben oder Wälle als Hindernisse eingesetzt.
Das Springen gehört nur in geringem Umfang zu den natürlichen Bewegungsabläufen eines Pferdes, umso wichtiger ist hier die langsame und gründliche Ausbildung. Weiterlesen »
Feb
02
2012
Das Westernreiten bezeichnet einen Reitstil, der sich von der Reitweise der Cowboys ableitet. Für die Arbeit am Vieh muss das Pferd vor allem ausdauernd und eigenständig sein. Während das Pferd beim englischen Reiten ständig an den Hilfen steht, werden beim Westernreiten kurze Hilfen gegeben, das Pferd muss deutlich selbstständiger agieren. Da der Cowboy oft tagelang im Sattel sitzt, ist der Sitz entspannter, die Steigbügel sind länger und die Sättel breiter. Dadurch verteilen sie auch das Gewicht weiter auf dem Pferderücken. Die Zügel werden lang und meist in einer Hand geführt, die andere Hand bleibt frei für weitere Arbeiten. Weiterlesen »
Jan
01
2012
Vielseitigkeitsprüfungen umfassen drei Teile: Dressur, Springen und Gelände. Dieser Reitstil wurde früher auch als Military bezeichnet.
Je nach Turnier und Schwierigkeitsgrad dauert eine Vielseitigkeitsprüfung 1-3 Tage, an denen die verschiedenen Teilprüfungen absolviert werden. Weiterlesen »
Dez
29
2011
Dieser Reitstil wurde ursprünglich in Spanien zu Kriegszwecken eingesetzt. Dazu mussten die Pferde mit feinsten Hilfen geführt werden und schnelle Wendungen und Stopps vollziehen. Diese Elemente wurden im Barockzeitalter weiterentwickelt, man spricht daher auch vom Barockreitstil. Beim spanischen Reiten werden sowohl Elemente aus der Hohen Schule der Dressur als auch zirzensische Lektionen, wie die Verbeugung, vorgeführt. Weiterlesen »